Das Prinzip und die Methode der halbtrockenen Silage sind im Grunde die gleichen wie bei der allgemeinen Silage, da sie ebenfalls eine anaerobe Lagerung erfordert, mit dem Unterschied, dass der Feuchtigkeitsgehalt der Rohstoffe bei der allgemeinen Silage 70%-80% beträgt, während der Feuchtigkeitsgehalt der Rohstoffe auf 40%- 60% reduziert werden kann. Um eine bessere Silagequalität zu erreichen, sollten daher bei der halbtrockenen Silage folgende Punkte beachtet werden.

1. Die Silage-Rohstoffe sollten rechtzeitig geschnitten werden
Nach dem Schneiden des Grünfutters sollte die Feuchtigkeit schnell auf 40%-60% sinken. Die Geschwindigkeit der Wasserreduzierung steht in engem Zusammenhang mit dem Verlust von Nährstoffen in den Rohstoffen und der Vermehrung von aeroben Bakterien. Ein langsamer Wasserabbau ist für die Kontrolle der Silagequalität nicht förderlich. Zum Beispiel beträgt der Nährstoffverlust des Rohmaterials, dessen Feuchtigkeitsgehalt innerhalb von 9 Stunden auf 55% sinkt, nur 2%, und wenn der Feuchtigkeitsgehalt innerhalb von 24-26 Stunden erreicht wird, kann der Nährstoffverlust 7% erreichen. In der Regenzeit dauert es 72 Stunden, bis der Wassergehalt auf 55% gesunken ist, und der Nährstoffverlust beträgt bis zu 16%. Daher sollte der Schnittzeitpunkt des Grünfutters in der Jahreszeit gewählt werden, in der der Wassergehalt des Rohmaterials selbst relativ niedrig und das Wetter klar ist.
2. Die Silierrohstoffe sollten kurz sein
Da der Wassergehalt halbtrockener Silage-Rohstoffe gering ist, lassen sie sich beim Einfüllen nicht so leicht verdichten, so dass der Schneidegrad der Rohstoffe kürzer ist als bei allgemeinen Silage-Rohstoffen. Je nach Wirkung der halbtrockenen Silage werden die Silierrohstoffe auf eine Länge von 1,5 bis 3,5 cm geschnitten, um die Qualität der Silage zu gewährleisten.
3. Die Methode und die Geschwindigkeit der Füllung Materialien sollten angemessen sein
Das Füllverfahren und die Produktionsgeschwindigkeit von halbtrockenen Silierrohstoffen sind ebenfalls ein wichtiger Faktor, der die Qualität der Silage beeinflusst. Nehmen wir die Silagebefüllung als Beispiel. Wenn das Volumen der Silage groß ist, die Versorgung mit Rohstoffen verstreut ist und die Zeit für die Silageproduktion lang ist, sollte die Befüllung mit Rohstoffen von den beiden Ecken an einem Ende des Grabens ausgehen und schrittweise erfolgen, wobei ein Abschnitt befüllt und dann der nächste Abschnitt beschickt wird; nach einer gewissen Zeit wird der befüllte Teil mit einer starken Plastikfolie und einem angemessenen Gewicht abgedeckt. Auf diese Weise ist die Wirkung der segmentierten Befüllung besser als die der schichtweisen Befüllung (nur 0,5-0,6 Meter pro Tag), und es ist besser, innerhalb von 5 Tagen zu packen. Wenn das Volumen der Silage klein und die Menge der Rohstoffe ausreichend ist und die Rohstoffe innerhalb von 2-3 Tagen abgefüllt, verdichtet und versiegelt werden können, ist die schichtweise Abfüllung günstiger. Die Anforderungen an die Verdichtung von halbtrockener Silage während des Abfüllvorgangs sind höher als die von allgemeiner Silage, insbesondere je kompakter die Ecken sind, desto besser.
4. Die Dichtung muss dicht sein
Nachdem die Rohstoffe eingefüllt und verdichtet wurden, müssen sie rechtzeitig versiegelt werden. Die Versiegelungsmethode ist dieselbe wie die allgemeine Silagemethode. Halbtrockene Silage wird im Allgemeinen mehr als 45 Tage lang verschlossen, bevor sie zur Verwendung geöffnet wird.
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